Demenz und Alzheimer: Aggression und Betreuung

AFI Bilderpool - Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Arbeit als 24-Stunden-BetreuerIn ist wirklich schwer und verdient unser aller Respekt. Häufig kommen aber auch noch Situationen hinzu, die sie an die Grenze der Belastbarkeit führt.

nachrichten.at berichtet aus der stationären Pflege in Oberösterreich: „Übergriffe durch Patienten nehmen zu„!

Aggressionen und körperliche Übergriffe durch Pflegebedürftige nehmen aber nicht nur in der stationären Pflege zu, sondern leider auch in der häuslichen 24-Stunden-Pflege und 24-Stunden-Betreuung.

Dabei spielen nur in ganz seltenen Fällen Vorurteile gegenüber Menschen aus anderen Ländern, wie es Betreuer und Betreuerinnen fast immer sind, eine Rolle. Meist sind es Symptome einer demenziellen Erkrankung. Aggressionen können dabei Angst, Unwohlbefinden, Unsicherheit oder auch Machtlosigkeit ausdrücken.

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Wie man an Demenz und Alzheimer erkrankten Menschen am besten begegnet, lesen Sie in unserem Artikel Die beste Methode im Umgang mit Demenzkranken. Darin erfahren Sie auch die Grundlagen der Validation, einer Technik, die mit großem Erfolg bei der Betreuung von Demenz- und Alzheimer-Patienten angewandt wird.

Eine Grundvoraussetzung dabei ist allerdings, dass die Kontaktpersonen und BetreuerInnen ausreichend gut Deutsch sprechen, denn sprachliche Barrieren erhöhen sonst wieder Unsicherheit und Unwohlbefinden des Betroffenen. So können weitere Aggressionen angefacht werden und man erreicht genau das Gegenteil.

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Bildmaterial von Alzheimer Forschung Initiative e.V


2 Gedanken zu “Demenz und Alzheimer: Aggression und Betreuung

  1. Ein toller Artikel, der ein sehr wichtiges Thema anspricht: Aggression wird häufig Teil des Krankheitsbilds dementieller Erkrankungen. Der Umgang damit setzt nicht nur einen guten Willen, sondern auch Erfahrung und Hintergrundwissen voraus. Auch das Thema Selbstschutz in der Betreuung ist ein wichtiger Aspekt, der viel zu selten angesprochen wird. Personenbetreuung ist eine Arbeit, die mit viel Emotionen und Belastungen verbunden ist. Daher gebührt jedem/r Personenbetreuer/in höchster Respekt!

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