Nutzen Sie noch heuer den Zuschuss für pflegende Angehörige

Die letzten Wochen dieses Jahres sind ideal, um eine 24-Stunden-Betreuung mit einem speziellen Zuschuss für pflegende Angehörige auszuprobieren. Wir von H24 sagen Ihnen wie.

Sie pflegen Ihre Angehörigen selbst? Dann kennen Sie die Belastungen, die damit verbunden sind, bestens. Wenn Sie arbeiten, müssen Sie die Pflege Ihrer Lieben rund um Ihre Arbeit organisieren. Sie können auch nicht immer erreichbar und verfügbar sein, wenn Sie gebraucht werden.

Und mit zunehmendem Alter verschlechtert sich auch häufig der Zustand Ihrer Angehörigen, so dass sie noch mehr Pflege benötigen. Oft geht das auf Kosten Ihrer Freizeit und Ihrer Ausgeglichenheit. Die psychische Belastung pflegender Angehöriger ist ein ernstzunehmendes Thema, da diese auch Auslöser von Depressionen und sozialen Ausgrenzungen sein kann. Sie können darüber mehr in unserem Blog unter Ihr persönlicher Stresstest als pflegender Angehöriger lesen.

Vielleicht haben Sie ja auch schon einmal über eine 24-Stunden-Betreuung nachgedacht, die Sie entlasten könnte? Dann wären Sie wieder einmal in der Lage, wertvolle und entspannte Zeit mit Ihren Angehörigen zu verbringen.

Nun, die letzten Wochen dieses Jahres sind ideal, um eine 24-Stunden-Betreuung einmal auszuprobieren! Denn unter bestimmten Umständen, könnten Sie noch einen beträchtlichen Zuschuss erhalten!

Die Pflege von Familienmitgliedern durch ihre Angehörige ist in Österreich die wichtigste Stütze des Gesundheits- und Pflegesystems. Allerdings braucht auch die oder der liebevollste pflegende Angehörige einmal eine Pause, bevor er oder sie die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Das Sozialministeriumservice unterstützt deswegen pflegende Angehörige bis zu 4 Wochen im Jahr mit einer Zuwendung – dem sogenannten Zuschuss für Ersatzpflege, wenn Sie Urlaub brauchen, ins Krankenhaus müssen oder sonst irgendwie verhindert sind.

Winter
Entspannung, wenn die Angehörigen gut versorgt sind // Bild H24

Im Folgenden erfahren Sie genau, wie Sie zu diesem Zuschuss für Ersatzpflege kommen. Natürlich beraten wir von der H24 Hilfe-Betreuung-Pflege GmbH Sie auch gerne persönlich und helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Wie hoch ist die Zuwendung?

Die Höhe der Zuwendung richtet sich nach der Pflegestufe der zu betreuenden Person:

Stufe 1-3          EUR 1.200,-

Stufe 4              EUR 1.400,-

Stufe 5              EUR 1.600,-

Stufe 6              EUR 2.000,-

Stufe 7              EUR 2.200,-

Bei Vorliegen einer demenziellen Erkrankung erhöhen sich die Zuschüsse um jeweils EUR 300,-

Wer ist der/die AntragstellerIn – also wer bekommt den Zuschuss?

AntragstellerIn – also ZuwendungswerberIn, wie es im Fachjargon heißt – sind Sie selbst als Hauptpflegeperson, wenn Sie aus folgenden Gründen von der Pflege Ihres Familienmitglieds verhindert sind:

  • Krankheit: wenn Sie krank sind, ins Krankenhaus müssen, bei einem Kuraufenthalt oder ähnliche Gründe vorliegen
  • Urlaub: wenn Sie einen wohlverdienten Urlaub benötigen – selbst, wenn Sie Ihren Urlaub zu Hause verbringen
  • Sonstige wichtige Gründe: z.B. Dienstreisen, Schulungsmaßnahmen für pflegende Angehörige und Ähnliches

Was wird mit dieser Zuwendung gefördert?

Gefördert werden die Kosten für den jeweiligen privaten oder professionellen Dienst, der Sie in der Pflege ersetzt – daher auch die Bezeichnung „Zuschuss für Ersatzpflege“. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • 24-Stunden-Betreuung: Viele Agenturen, wie natürlich auch wir von der H24 Hilfe-Betreuung-Pflege GmbH, bieten auch qualitativ sehr hochwertige und liebevolle Kurzzeitpflege an. Wir empfehlen dabei allerdings, dass die Betreuerin bereits 1-2 Tage vor Ihrer Abreise in den Haushalt kommt, um sicherzustellen, dass Sie entsprechend instruiert werden kann.
    Sollten Sie die Urlaubsbetreuung öfter bei uns in Anspruch nehmen, können wir es bei rechtzeitiger Bekanntgabe so planen, dass Sie auch immer dieselbe Betreuerin bekommen und eine neuerliche Einarbeitung weg fällt.
  • Vorübergehender Heimaufenthalt: Hier sollten Sie sich genau über die Kosten und Bedingungen informieren. Sinnvoll wäre auch ein Vorab-Besuch des in Frage kommenden Heimes zusammen mit Ihrem Pflegling, um zu sehen, ob er oder sie sich dort auch wohlfühlt. Immerhin wird der oder die zu Pflegende völlig aus ihrer/seiner gewohnten Umgebung gerissen.
  • Hauskrankenpflege: Wenn Ihr Schützling nur tagsüber und nur stundenweise betreut werden muss. Bitte wenden Sie sich hier an Ihre Gemeinde oder Ihr Magistrat, um zu erfahren, welcher der mobilen Hilfsdienste (Volkshilfe, Rotes Kreuz, Caritas etc.) für Sie zuständig ist.
  • Private Ersatzpflege: Wenn Sie zum Beispiel eine liebe Nachbarin bitten, in der Zeit Ihrer Verhinderung die Pflege zu übernehmen und Sie ihr dafür ein Honorar bezahlen. Aber bitte beachten Sie dabei, dass dieses  Honorar steuerpflichtig ist!

In alle Fällen werden nur tatsächlich angefallene Kosten gefördert, und das nur, wenn diese auch verhältnismäßig sind.

Wie lange können diese Ersatzdienste in Anspruch genommen werden?

  • Zumindest 4 Tage durchgehend bei Vorliegen einer demenziellen Erkrankung und bei minderjährigen Pflegebedürftigen, ansonsten
  • zumindest 7 Tage durchgehend
  • für maximal vier Wochen (28 Tage) pro Kalenderjahr

Natürlich können Sie diesen Zuschuss auch mit Unterbrechungen mehrmals im Jahr beantragen, jedoch nur bis zu einer maximalen Dauer von 4 Wochen (28 Tage).

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Zuwendung zu erhalten?

  • Sie selbst als AntragstellerIn sind die Hauptpflegeperson.
  • Sie pflegen Ihren Angehörigen bereits seit einem Jahr.
  • Zwischen dem Antrag und der in Anspruch genommenen Hilfe dürfen maximal 6 Monateliegen.
  • Die Ihnen entstandenen Kosten müssen nachgewiesen werden (dazu gibt es ein einfaches Formular direkt im Antrag).
  • Die Pflegestufe des zu Betreuenden beträgt seit mindestens seit einem Jahr
    • Pflegestufe 3 oder
    • Pflegestufe 1 (bei nachgewiesener demenzieller Erkrankung, Befund des Facharztes bzw. Krankenhaus) oder
    • Pflegestufe 1 bei minderjährigen Pflegebedürftigen
  • Einkommensgrenzen: Die Einkommensgrenze ist von der Pflegestufe des Pflegebedürftigen abhängig. Das bedeutet, Ihr Nettoeinkommen als AntragstellerIn (pflegende Angehörige) darf für die
    • Pflegestufen 1 bis 5       EUR 2.000,- bzw. für die
    • Pflegestufen 6 bis 7      EUR 2.500,-
      nicht überschreiten.
    • Für jeden unterhaltberechtigten Angehörigen (z.B. Kinder) erhöht sich die jeweilige Einkommensgrenze um EUR 400,-

Wichtig ist, dass diese Zuwendung nur nachträglich beantragt werden kann, Sie also bereits eine Ersatzpflege in Anspruch genommen und auch dafür bezahlt haben. Die Bearbeitungszeitbeträgt unserer Erfahrung nach ca. 4 bis 8 Wochen, dann bekommen Sie das Geld auf Ihr Konto überwiesen.

24h-Pflege Hilfe
Benötigen Sie Unterstützung? // Bild via pexels

Wir von der H24 Hilfe-Betreuung-Pflege GmbH kümmern uns natürlich auch um alle Formalitäten und bereiten gerne den Antrag für Sie vor, den wir nach Ihrer Unterfertigung auch für Sie einreichen können. Damit können wir für Sie eine rasche Erledigung sicherstellen.

Wir beraten Sie gerne:  office@h24.co.at

Oder rufen Sie uns einfach an: 03452 75430


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